der Blog für Tansania - 13 Monate Songwe | Zwischenseminar

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Zwischenseminar

Kurz nach Silvester, am zweiten Januar, hat uns dann die Arbeit schon wieder eingeholt. Zum weltwärts-Freiwilligendienst gehört zu Vorbereitungs- und Nachbereitungsseminaren auch ein Zwischenseminar. Wir haben dabei das top Los gezogen da Amani Kinderdorf das ihre auf Sansibar ausrichtet, genauer gesagt in Teddy's Place.

Montagsmittags gegen 12 Uhr also trafen sich gut 20 Freiwillige von unterschiedlichen Entsendeorganisationen. Unteranderem Amani Kinderdorf, Internationaler Bund, Rudolf Steiner – Freunde der Erziehungskunst und Kawaida.

Von Songwe, die wohl südlichste Einsatzstelle, bis nach Nairobi in Kenia sammelten wir uns für knapp fünf Tage Zwischenseminar. Bei wohlig warmen Temperaturen und Sonne ohne Ende kamen Themen wie unsere Einsatzstellen, Aufgaben der Freiwilligen, Probleme, Arbeitspensum, Projektübergabe oder der  Sinn des Freiwilligendienstes auf den Tisch.

In Gruppendiskussionen und Einzelarbeiten konnten wir uns so austauschen und unsere Erfahrungen teilen. Ein großes Thema war natürlich der Einsatzort und die Arbeit der anderen Freiwilligen. Songwe ist zwar ein kleines Dorf und man braucht gut eine Stunde bis nach Mbeya doch gibt es auch Einsatzstellen die noch abgelegener liegen und noch schwieriger zu erreichen sind. Auch ist die Pandahill Secondary School eine der besseren Schulen und steht im Vergleich sehr gut da.

Doch gibt es zum Beispiel auch Stellen in der Metropole Dar Es Salaam. So sind dort mehrere Freiwillige im Einsatz. Generell konnte man erkennen, dass ein Hauptaugemenmerk der Stellen immer die Arbeit mit Kindern ist; der Zukunft Tansanias. So Arbeiten die einen in Kindergärten, Grundschulen, weiterführenden Schulen oder auch Universitäten. Eine Rarität waren unserere Schreiner aus Kilolo, dem Kinderdorf von Amani.

Natürlich blieb auch noch Zeit für ein wenig Erholung im Meer und am Strand bevor es dann wieder zurück an die Pandahill ging und zur eigentlichen Arbeit.

geschrieben am Samstag, den 21. Januar 2012 um 19:25 Uhr von Tobias Ruby