Goooooooooooooali!
4:3 - So endete jenes packende, emotionsgeladene Spiel zwischen den Deutschen Freiwilligen und den Lehrern meiner Schule.
„11 Freunde müsst ihr sein“, so lautete unser Motto für das Spiel am vergangenen Samstag, welches natürlich unter dem Vorsatz des Spaßes stand. Aber klar war, dass beide Parteien das Spiel für sich entscheiden wollten.
Freitagabend trudelten allmählich alle Freiwilligen, welches ich für das Spiel nominiert hatte ein:
Simon aus Sumbawanga ( Fahrzeit 17 Stunden ), Michi, Lukas, Marius und Tobias aus Mbeya ( Fahrzeit 6 Stunden ), Steffi und Andi aus Kilolo ( Fahrzeit 2 Stunden ).
Somit begossen wir am Freitag unser Wiedersehen mit ein paar Bierchen und stimmten uns auf das Spiel am darauffolgenden Tag ein.
Ich hatte für diesen Tag alles geplant, erst haben wir das Spiel, in der Halbzeit und bei den Toren gab es Musik, die Kinder feuerten uns alle an und nach dem Spiel sollte es noch ein gemütliches Beisammensein mit den Lehrern geben, wo lecker gegessen wurde und auch schon das ein oder andere Bierchen vernichtet wurden.
Die Schüler nahmen am Spielfeldrand platz, die Spieler machten sich warm, freundschaftlich wurde sich begrüßt und das Mannschaftsfoto folgte zugleich, die Nationalhymnen wurden gesungen und Gänsehaut durchfuhr meinen ganzen Körper.
Das Spiel wurde angepfiffen, es war ein schönes Wetter um Fußballzuspielen.
Es war von Beginn an ein umkämpftes Spiel, denn beide Mannschaften wollten ihr ganzes Können unter Beweis stellen.
Das 1:0 gelang dann schließlich Simon, der eine gelungene Kombination mit einem satten Schuss dem Torwart der Lehrer keine Chance ließ.
Doch die Freude hielt nicht lange an, denn gleich im Gegenzug gelang es einem Lehrer mit einem schönen Fallrückzieher unserem Torwart zu überlupfen und glich somit zum 1:1 aus. Die Schüler waren außer sich vor Freude, irgendwie waren sie doch mehr Fans von den Lehrern und somit feierten alle das Tor, welches dann Marius mit dem 2:1 schnell beseitigen konnte.
Danach hatten wir die besseren Spielanteile und Chancen und hätten auch das ein oder andere Törchen nachlegen können, doch wir scheiterten oft an dem gut parierenden Torwart.
Schließlich machte der gleiche Lehrer sein zweites Tor im Spiel, durch eine vermeintliche Abseitsstellung und es hieß 2:2 zur Halbzeit.
Die Anstrengung stand uns bereits im Gesicht. Die Lehrer wirkten hingegen körperlich noch nicht allzu sehr angestrengt.
Die zweite Halbzeit sollte unter guten Voraussetzungen für uns beginnen, denn ich vollendete eine schöne Kombination mit dem 3:2 für uns, ehe ich meinen Doppelpack perfekt machte und dem Torwart ein zweites Mal keine Chance ließ, am Ende kamen die Lehrer noch auf ein Tor heran, doch es nützte leider nichts, wir verteidigten unseren Vorsprung wacker, sodass es am Ende 4:3 für uns hieß.
Ein schönes Spielchen hatte seinen Sieger gefunden. Doch die Gegnerische Mannschaft zeigte sich als faire Sportsmänner und gratulierte uns recht herzlich zum Sieg.
Doch ich fand an diesem Tag gab es nur Sieger, die Zuschauer, welche ein schönes Spielchen mit vielen Toren sahen, die Gegner, welche von mir zum Essen eingeladen wurden und wir die wir das Spiel gewannen und den Tag nachher mit einer schönen Party, auf der viel viel Bier floss feierten!
Ein wirklich gelungener Tag, wovon noch heute gesprochen wird!
geschrieben am Sonntag, den 01. April 2012 um 00:30 Uhr von Tobias Ruby (der Text entstammt Sven Peters Blog)